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Exklusiv für GmbH-Geschäftsführer
Die 6-Monats-Falle im GGF-Dienstvertrag 2026: Warum Ihr Krankentagegeld nicht leistet
Zahlen Sie Beiträge für ein Krankentagegeld, das im Ernstfall gar nicht leistet? Viele GGF-Dienstverträge sehen eine Lohnfortzahlung von sechs Monaten vor. Wenn gleichzeitig ein privates Krankentagegeld ab dem 43. Tag leisten soll, besteht kein Verdienstausfall und die Versicherung zahlt keinen Cent. Die Lösung: Risiko-Transfer auf die GmbH über den DKV Tarif TL.
Wir decken den teuersten Fehler in GGF-Verträgen auf: die fehlerhafte Synchronisation zwischen Anstellungsvertrag und Krankentagegeldversicherung. In drei von vier Fällen lässt sich die Absicherung durch eine Vertragsharmonierung deutlich verbessern.
Der versteckte Konflikt zwischen Anstellungsvertrag und Versicherung
Wenn der Anstellungsvertrag sechs Monate Lohnfortzahlung vorsieht und gleichzeitig ein privates Krankentagegeld ab dem 43. Tag leisten soll, greift das Bereicherungsverbot. Die GmbH zahlt das Gehalt, also liegt kein Verdienstausfall vor, und die Versicherung verweigert die Leistung. Sie zahlen Jahre lang Beiträge für ein blockiertes System.
Die meisten GGF-Dienstverträge sehen eine Lohnfortzahlung von sechs Monaten vor. Das Problem: Viele Geschäftsführer haben privat ein Krankentagegeld versichert, das bereits ab dem 43. Tag leisten soll.
Das Resultat: Teure Null-Leistung
Da die GmbH laut Vertrag das Gehalt weiterzahlt, besteht versicherungsrechtlich kein Verdienstausfall. Die Versicherung zahlt trotz Beitragszahlung keinen Cent vor dem siebten Monat. Sie haben eine teure Doppelabsicherung ohne Nutzen.
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Die Lösung: Risiko-Transfer auf die GmbH
Statt das Risiko privat zu tragen, lagert die GmbH das Risiko der Lohnfortzahlung über den DKV Tarif TL vollständig aus. Die GmbH zahlt die Beiträge als Betriebsausgabe und erhält im Leistungsfall das Bruttogehalt direkt auf das Firmenkonto. Das Ergebnis: erhebliche Beitragsersparnis, vollständiger Liquiditätsschutz und steuerliche Optimierung.
Vorteile für die GmbH
- Betriebsausgabe: Die Beiträge sind für die GmbH voll absetzbar.
- Liquiditätsschutz: Das finanzielle Risiko bei Langzeitkrankheit ist vollständig auf den Versicherer übertragen.
- Bilanz-Klarheit: Keine unvorhersehbaren Gehaltskosten im Ernstfall.
Vorteile für Sie als GGF
- Beitragssenkung: Spürbar niedrigere Kosten durch optimierten Leistungsbeginn und GmbH-Absicherung.
- Nahtloser Übergang: Lohnfortzahlung und Krankentagegeld greifen exakt ineinander, kein ungesicherter Tag.
- Volle Absicherung des Bruttogehalts: Bis zu 15.600 Euro monatlich, absicherbar bis zum 75. Lebensjahr, sofern der Tarif TL vor dem 67. Lebensjahr abgeschlossen wurde und Sie weiterhin als GGF tätig sind.
Mehr zur rechtssicheren Gestaltung des Anstellungsvertrages lesen Sie hier: GGF-Dienstvertrag: 5 Must-Haves zur Lohnfortzahlung .
Beachten Sie das ordentliche Kündigungsrecht des Versicherers beim Tarif TL: Ordentliches Kündigungsrecht bei der Krankentagegeldversicherung .
Beispiel: Jährliche Ersparnis von über 2.600 Euro
Ein 47-jähriger GGF mit 6.000 Euro Bruttogehalt zahlt für ein privates Krankentagegeld 335,20 Euro monatlich. Mit dem DKV Tarif TL über die GmbH beträgt der Beitrag 116,00 Euro monatlich als Betriebsausgabe. Nach Steuerabzug bei 35 Prozent beträgt der effektive Aufwand rund 81 Euro. Die jährliche Ersparnis beträgt 2.630,40 Euro.
| Modell | Status | Monatlicher Beitrag |
|---|---|---|
| Privat bezahlt, falsche Konfiguration (DKV KTN2 ab 15. Tag) | Alt | 335,20 € |
| Über GmbH optimiert (DKV Tarif TL, 15. Karenztag) | Neu | 116,00 € |
| Monatliche Ersparnis | 219,20 € | |
| Jährliche Ersparnis | 2.630,40 € | |
| Effektiver Aufwand nach Steuer (35% Steuersatz) | ca. 81 € | |
Beispiel: 47-jähriger GGF, Bruttogehalt 6.000 Euro, Tagessatz 200 Euro, Leistungsbeginn ab dem 15. Karenztag, Lohnfortzahlung zwölf Monate im Anstellungsvertrag. Zusätzlich setzt die GmbH die 116 Euro als Betriebsausgabe ab. Die konkrete steuerliche Wirkung berechnet Ihr Steuerberater. In drei von vier Fällen senken wir die Kosten spürbar.
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→ Jetzt aufklärenFAQ: Die 6-Monats-Falle im GGF-Dienstvertrag
Was genau ist die 6-Monats-Falle für Geschäftsführer?
Viele GGF-Dienstverträge vereinbaren eine Lohnfortzahlung von sechs Monaten. Wenn gleichzeitig eine private Krankentagegeld-Versicherung ab dem 43. Tag leisten soll, entsteht eine teure Lücke: Da die GmbH das Gehalt weiterzahlt, liegt kein Verdienstausfall vor. Die Versicherung leistet trotz Beitragszahlung nicht, weil das Bereicherungsverbot greift. Sie zahlen jahrelang Beiträge für ein blockiertes System.
Warum zahlt die Versicherung im Ernstfall nicht früher?
In der privaten Krankentagegeld- versicherung gilt das Bereicherungsverbot. Da Sie durch die Lohnfortzahlung Ihrer GmbH keinen finanziellen Schaden erleiden, darf die Versicherung nicht zusätzlich leisten. Sie zahlen also jahrelang Beiträge für einen Zeitraum, in dem die Versicherung rechtlich gar nicht zahlen muss. Die Lösung ist die exakte Synchronisation von Anstellungsvertrag und Karenztagen im Tarif TL.
Welche Vorteile bietet der Risiko-Transfer auf die GmbH?
Indem die GmbH das Risiko der Lohnfortzahlung über den DKV Tarif TL übernimmt, werden die Versicherungsbeiträge zu voll absetzbaren Betriebsausgaben. Die GmbH erhält im Leistungsfall das Bruttogehalt direkt auf das Firmenkonto. Die Liquidität bleibt vollständig erhalten. Gleichzeitig sinkt der persönliche Aufwand erheblich, da der Beitrag durch den Betriebsausgabenabzug nach Steuer auf rund 81 Euro monatlich sinkt.
Wie hoch ist die Ersparnis durch eine Vertragsharmonierung?
Ein 47-jähriger GGF mit 6.000 Euro Bruttogehalt und Leistungsbeginn ab dem 15. Karenztag spart durch die Umstellung auf den DKV Tarif TL über die GmbH 219,20 Euro monatlich, das entspricht 2.630,40 Euro jährlich. Nach Betriebsausgabenabzug bei 35 Prozent beträgt der effektive Aufwand rund 81 Euro monatlich. Die konkrete steuerliche Wirkung berechnet Ihr Steuerberater.
Ist der Wechsel in den Tarif TL jederzeit möglich?
Eine Überprüfung und Optimierung des bestehenden Schutzes ist jederzeit möglich. Wichtig ist dabei die exakte Synchronisation zwischen den Klauseln im Anstellungsvertrag und den Versicherungsbedingungen. Voraussetzung sind ein verbindlicher Statusbescheid der Deutschen Rentenversicherung, eine Lohnfortzahlungsklausel im Anstellungsvertrag und ein Gesellschafterbeschluss vor Vertragsabschluss. Eine Gesundheits- prüfung ist erforderlich. Der Tarif TL kann bis zum 75. Lebensjahr behalten werden, wenn er vor dem 67. Lebensjahr abgeschlossen wurde und Sie weiterhin als GGF tätig sind.
Hinweis in eigener Sache
Alle Informationen auf dieser Seite beruhen ausschließlich auf meiner über 40-jährigen Beratungserfahrung als Versicherungsfachwirt BAV. Sie stellen weder eine Rechtsberatung noch eine Steuerberatung dar und können eine solche auch nicht ersetzen.
Nehmen Sie für die rechtliche und steuerliche Prüfung Ihrer individuellen Situation unbedingt einen Steuerberater und einen auf GmbH-Recht oder Sozialversicherungsrecht spezialisierten Rechtsbeistand mit ins Boot. Meine Aufgabe ist die optimale versicherungstechnische Absicherung nach geklärtem Status.
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Über den Autor
Bodo Kopka
Bodo Kopka ist Gründer von Krankengelder.com und gilt als führender Experte für Krankentagegeld in Deutschland. Seit über 40 Jahren berät er Selbstständige, Freiberufler und GmbH-Geschäftsführer zur finanziellen Absicherung bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit.
Sein Ziel: Einkommensausfälle vermeiden, Genesung ermöglichen, die wirtschaftliche Existenz schützen. Auf diesem Blog finden Sie über 500 Fachartikel rund um Krankentagegeld und intelligente Vorsorgestrategien.