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Krankengeld berechnen 2026: So decken Sie Ihre Einkommenslücke

Krankengeld berechnen

Nach sechs Wochen endet Ihr Gehalt – die Lücke beginnt

Mit dem Krankengeld der GKV beginnt die Einkommenslücke. Je höher das Einkommen, desto größer der Verlust. Unser Krankengeldrechner zeigt Ihnen in zwei Minuten, wie viel Ihnen wirklich bleibt. Erkennen Sie Ihre Versorgungslücke und schließen Sie sie gezielt mit dem passenden Krankentagegeld.

Sie sind Arbeitnehmer und in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert? Dann stellt sich bei längerer Krankheit unweigerlich die Frage: Wie viel Geld erhalte ich eigentlich, wenn ich nicht arbeiten kann? Krankengeld ist die gesetzliche Lohnersatzleistung im Krankheitsfall. Aber wissen Sie genau, wie viel Ihnen zusteht? Dieser Artikel erklärt Ihnen die Berechnung, zeigt konkrete Beispiele und nennt Lösungen für eine optimale Absicherung.

Was ist Krankengeld?

Krankengeld ist das finanzielle Sicherheitsnetz für Arbeitnehmer bei längerer Krankheit. Es tritt in Kraft, wenn die sechswöchige Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet. Die gesetzliche Grundlage ist das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB V).

Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung. Das bedeutet: Es ersetzt einen Teil des regulären Einkommens, liegt aber in der Regel deutlich darunter. Anspruch haben alle Arbeitnehmer, die in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert und arbeitsunfähig sind.

Wann und wie lange wird Krankengeld gezahlt?

Die Zahlung beginnt ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit, also nach Ende der sechswöchigen Lohnfortzahlung. Die maximale Bezugsdauer beträgt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit. Danach endet jede Leistung vollständig.

Erkranken Sie innerhalb eines Jahres erneut an derselben Krankheit, werden die Zeiten zusammengerechnet. Nach Ende der Krankengeldzahlung müssen Sie sich bei fortbestehender Arbeitsunfähigkeit um weitere Absicherung kümmern, zum Beispiel durch eine Erwerbsminderungsrente oder privates Krankentagegeld.

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Hier kannst du deine persönliche "Lücke! berechnen....

Als Arbeitnehmer erhalten Sie ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse.

Das ist der Betrag, der monatlich auf Ihrem Konto eingeht.

Kinderlose ab 23 Jahren zahlen 0,35% höheren Pflegeversicherungsbeitrag.


Ihr Nettoeinkommen
2.700 €
Krankengeld netto
Ihre Einkommenslücke
Empfohlener KTG-Tagessatz
Berechnungsbasis (geschätztes Brutto)
Krankengeld brutto (70% der Basis, täglich)
Abzüge Sozialversicherung (hälftiger Anteil)
Krankengeld netto (monatlich)
Nettoeinkommen
Krankengeld
Einkommenslücke
Nettoeinkommen
Krankengeld
Einkommenslücke
Ihre Lücke beträgt / Monat.
Diese Lücke können Sie mit einem privaten Krankentagegeld in Höhe von schließen.
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Wie wird Krankengeld berechnet?

Das Krankengeld beträgt 70 % des Bruttoeinkommens, ist aber auf 90 % des Nettoeinkommens begrenzt. Vom berechneten Tagessatz werden zusätzlich hälftige Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Am Ende bleibt real oft weniger als erwartet.

Die Grundformel:

Krankengeld = 70 % vom Bruttoeinkommen, begrenzt auf 90 % des Nettoeinkommens, abzüglich hälftiger Sozialversicherungsbeiträge

Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Das regelmäßige Bruttogehalt der letzten 12 Monate
  • Einmalige Zahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld
  • Gesetzliche Abzüge (Steuern und Sozialversicherungsbeiträge)

Beispiel 1: Mittleres Einkommen

Anna verdient monatlich 3.000 € brutto, ihr Nettoeinkommen beträgt 2.100 €.

  • 70 % von 3.000 € = 2.100 € (Brutto-Krankengeld)
  • 90 % von 2.100 € = 1.890 € (Obergrenze)
  • Nach Abzug der hälftigen Sozialversicherungsbeiträge: 1.641,30 € netto
  • Anna fehlen monatlich 458,70 €

Beispiel 2: Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze

Max verdient 6.000 € brutto monatlich. Da die Beitragsbemessungsgrenze 2026 bei 5.175 € liegt, wird das Krankengeld nur auf Basis von 5.175 € berechnet.

  • Nettoeinkommen Max: ca. 3.700 €
  • Krankengeld netto: ca. 2.890,80 €
  • Max fehlen monatlich 809,20 €

Je höher das Einkommen, desto größer die Lücke. Für freiwillig Versicherte mit hohem Einkommen ist diese Problematik besonders relevant, da ihr Krankengeld ebenfalls auf die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt ist.

Private Krankentagegeldversicherung als Lösung

Eine private Krankentagegeldversicherung schließt die Lücke zwischen dem gesetzlichen Krankengeld und dem tatsächlichen Nettoeinkommen. Sie zahlt einen vereinbarten Tagessatz aus, solange die Arbeitsunfähigkeit besteht, ohne zeitliche Begrenzung wie in der GKV.

Vorteile im Überblick:

  • Individuelle Anpassung: Sie wählen den Tagessatz, der Ihre persönliche Einkommenslücke deckt
  • Flexibler Leistungsbeginn: Die Zahlung startet in der Regel zeitgleich mit dem gesetzlichen Krankengeld
  • Keine zeitliche Begrenzung: Das private Krankentagegeld läuft über die 78 Wochen der GKV hinaus
  • Steuerfrei ausgezahlt

Rechenbeispiel: Nettoeinkommen 3.000 €, gesetzliches Krankengeld 2.100 €. Ein privates Krankentagegeld mit einem Tagessatz von 30 € (900 € monatlich) schließt diese Lücke vollständig.

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Fazit

Das gesetzliche Krankengeld bietet eine Grundsicherung, deckt aber oft nicht das gewohnte Einkommensniveau ab. Besonders bei höheren Gehältern ist eine private Ergänzung sinnvoll. Unser Rechner hilft Ihnen, Ihre individuelle Lücke genau einzuschätzen.

Jede finanzielle Situation ist einzigartig. Bei Fragen zu Ihrer persönlichen Absicherung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Kann man während des Krankengeldbezugs gekündigt werden?

Grundsätzlich besteht während der ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit Kündigungsschutz. Danach ist eine Kündigung möglich, jedoch nicht allein wegen der Krankheit. Der Bezug von Krankengeld ist kein Kündigungsgrund.

Was passiert bei Urlaub während der Krankschreibung?

Urlaub während einer Krankschreibung ist möglich, muss aber mit dem Arzt und der Krankenkasse abgestimmt werden. Das Krankengeld wird in dieser Zeit in der Regel weitergezahlt, sofern die Genesung nicht beeinträchtigt wird.

Wie ergänzen sich gesetzliches Krankengeld und privates Krankentagegeld?

Das private Krankentagegeld wird zusätzlich zum gesetzlichen Krankengeld ausgezahlt. Es gleicht die Differenz zwischen dem gesetzlichen Krankengeld und dem tatsächlichen Nettoeinkommen aus.

Muss man Steuern auf Krankengeld zahlen?

Krankengeld selbst ist steuerfrei. Es unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt, was bedeutet, dass es den Steuersatz für das übrige Einkommen erhöhen kann.

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Bodo Kopka - Experte für Krankentagegeld

Über den Autor

Bodo Kopka

Bodo Kopka ist Gründer von Krankengelder.com und gilt als führender Experte für Krankentagegeld in Deutschland. Seit über 40 Jahren berät er Selbstständige, Freiberufler und GmbH-Geschäftsführer zur finanziellen Absicherung bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit.

Sein Ziel: Einkommensausfälle vermeiden, Genesung ermöglichen, die wirtschaftliche Existenz schützen. Auf diesem Blog finden Sie über 500 Fachartikel rund um Krankentagegeld und intelligente Vorsorgestrategien.

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