Was ist in der Gründungsphase ohne etablierten Gewinn zu beachten?
Gerade in der Gründungsphase fehlen oft Einkommensnachweise. Dennoch laufen Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Geschäftsausgaben weiter. Krankentagegeld ist daher unverzichtbar, um die eigene Existenz zu sichern.
Problemstellung/Grundlagen
Als Gründer, ob Einzelunternehmer, Geschäftsführer einer GmbH oder engagierter Freiberufler, stehen Sie am Anfang einer spannenden Reise. Doch was passiert, wenn Krankheit oder Unfall Sie unerwartet ausbremsen? Während Angestellte Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankengeld haben, stehen Selbstständige ohne Absicherung oft mit leeren Händen da.
Fixkosten wie Miete, Versicherungsbeiträge und laufende Geschäftsausgaben laufen weiter auch wenn Sie krank im Bett liegen. Ohne Schutz kann dies Ihre unternehmerische Basis gefährden. Gesetzliche Krankenkassen leisten für Gründer in der Regel nicht automatisch Krankengeld, wie auch auf den Seiten der mhplus erläutert.
Gerade in den ersten Jahren fehlen oft Steuerbescheide oder Nachweise über stabile Gewinne. Ein Problem, wenn private Versicherer auf Einkommensnachweise bestehen.
Lösungsansatz/Details
Einige Versicherer, wie etwa die DKV, bieten für Gründer besondere Lösungen an. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass in den ersten Jahren nach der Gründung keine Einkommensnachweise verlangt werden. So entsteht sofortiger Schutz, auch wenn noch keine belastbaren Gewinne nachgewiesen werden können.
Wesentliche Vorteile für Gründer:
- - Sofortige Absicherung trotz fehlender Steuerbescheide
- - Individuelle Einstiegslösungen für Gründer, GmbH-/UG-Gesellschafter und Freiberufler
- - Flexibilität bei der Höhe und beim Beginn des Krankentagegeldes
- Praxisbezug: Erfahrungsberichte wie von Bodo Klauser verdeutlichen, dass Krankentagegeld Sicherheit schafft: „Die laufenden Kosten hören nicht auf, nur weil ich krank werde.“
Auch für Freiberufler gibt es besondere Angebote mit höherem Schutzumfang, da gerade hier laufende Kosten für Praxis oder Kanzlei nicht pausieren können.
Fazit/Handlungsempfehlung
In der Gründungsphase ist Krankentagegeld keine Option, sondern ein notwendiger Bestandteil der Existenzsicherung. Es schützt Sie vor finanziellen Engpässen, wenn Krankheit oder Unfall Ihren Geschäftsbetrieb unterbrechen. Die Besonderheit: Einige Versicherer sichern Gründer auch ohne Einkommensnachweis ab. Ein entscheidender Vorteil, um von Anfang an Planungssicherheit zu haben.
Zögern Sie nicht, sondern prüfen Sie, welche Lösung am besten zu Ihrer Situation passt. Denn Ihre Gesundheit und die finanzielle Stabilität Ihres Unternehmens sollten von Beginn an gesichert sein.
Weitere häufige Fragen
- Wie wird das Nettoeinkommen bei Selbstständigen berechnet?
- Wie hoch sollte das Krankentagegeld sein?
- Welche Nachweise sind im Krankheitsfall erforderlich?
- Wann ist eine Krankentagegeldberatung besonders sinnvoll?
- Welche Rolle spielt die Gesundheitsprüfung bei Gründern?
- Wie funktioniert Krankentagegeld grundsätzlich?