Krankheitsfall beim Chef: So schützt die GmbH ihre Liquidität
Die Arbeitsunfähigkeit eines Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) ist für viele GmbHs ein existenzielles Risiko. Während das Gehalt weiterfließt, fehlt oft die Arbeitskraft, die den Umsatz generiert. Erfahren Sie, wie Sie dieses Risiko steueroptimiert auf Versicherer auslagern.
Das Doppelrisiko bei Arbeitsunfähigkeit
Wenn der „Kopf des Unternehmens“ ausfällt, trifft es die GmbH doppelt:
- Liquiditätsbelastung: Das Geschäftsführergehalt muss weitergezahlt werden (oft über Monate).
- Zusatzkosten: Eventuell müssen Interimsmanager oder Stellvertreter teuer eingekauft werden.
Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann eine mehrmonatige Krankheit ohne entsprechende Absicherung direkt in die Schieflage führen.
Status-Check: Sind Sie Arbeitnehmer oder Unternehmer?
Die rechtliche Einordnung entscheidet darüber, ob Sie gesetzliche Ansprüche haben oder selbst vorsorgen müssen. Hier hilft oft nur ein offizielles Statusfeststellungsverfahren (§ 7a SGB IV).
Der „nicht beherrschende“ GGF
- Status: Meist Minderheits-Gesellschafter ohne Sperrminorität.
- Recht: Gilt sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer.
- Anspruch: Lohnfortzahlung nach dem EFZG für 42 Tage (6 Wochen).
Der „beherrschende“ GGF
- Status: Hält die Mehrheit der Anteile (über 50 %) oder eine Sperrminorität.
- Recht: Gilt als selbstständig.
- Anspruch: Kein automatischer gesetzlicher Anspruch auf Fortzahlung. Alles muss individuell im Dienstvertrag vereinbart werden.
Die Lösung: DKV Krankentagegeld Tarif TL
Statt das Risiko der Gehaltsfortzahlung selbst zu tragen, kann die GmbH dieses an die DKV auslagern. Der Tarif TL fungiert dabei als „Einkommens-Airbag“.
Die Vorteile für Ihr Unternehmen (GmbH)
- Risikotransfer: Die GmbH gibt das volle Risiko ab.
- Steuervorteil: Beiträge sind als Betriebsausgaben voll abzugsfähig.
- Flexibilität: Leistungsbeginn exakt auf Dienstvertrag abgestimmt.
- Existenzsicherung: Liquidität bleibt auch bei langer Krankheit (bis 546 Tage) erhalten.
Die Vorteile für Sie als GGF
- Nahtlose Absicherung: Übergang in privates KTG ohne Versorgungslücke.
- Kostenersparnis: Massive Senkung der privaten KTG-Beiträge durch GmbH-Übernahme.
Rechenbeispiel: Massive Ersparnis durch Tarifumstellung
Wie stark die Entlastung ausfällt, zeigt dieses Beispiel für einen 47-jährigen GGF mit einem Bruttogehalt von 6.000 € (200 € Tagessatz):
| Szenario | Monatlicher Beitrag |
|---|---|
| Bisher: Privat versichertes Krankentagegeld (ab 15. Tag) | 335,20 € |
| Neu: DKV Tarif TL über die GmbH | 116,00 € |
| Monatliche Ersparnis | 219,20 €* |
| Jährliche Ersparnis | 2.630,40 € |
Fazit: Handeln, bevor der Ernstfall eintritt
Eine saubere Trennung zwischen privaten Risiken und betrieblicher Vorsorge ist das A und O für jeden GGF. Mit dem richtigen Tarif wird die Gehaltsfortzahlung vom unkalkulierbaren Risiko zum planbaren „durchlaufenden Posten“.
Wichtig: Lassen Sie Ihre Dienstverträge und die gewählte Absicherung immer auch von Ihrem Steuerberater prüfen, um eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ (vGA) zu vermeiden.
Fordern Sie Ihre persönliche Berechnung an
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